Kirche St. Petri in Kleinbernsdorf

Zur Geschichte der Kleinbernsdorfer Kirche

Die St. Petrikirche Kleinbernsdorf ist die älteste der drei Kirchen der Kirchgemeinde Oberalbertsdorf. 1222 wird sie urkundlich das erste Mal erwähnt. Bis 1838 war sie eine Filialkirche von Neukirchen. 1838 wurde Kleinbernsdorf als Schwesterkirchgemeinde Oberalbertsdorf angeschlossen.


Ältester Teil der Kirche ist der Altarraum, über dem sich der Turm erhebt. Der Anbau des heutigen Kirchenschiffes soll nach dem Hussitenkrieg (1419-1439)erfolgt sein.


Die Decke mit Fischgrätmuster stammt aus dem 17. Jahrhundert.


1728 wurde der Haupteingang von der Nordseite an die Westseite verlegt und der Wandelaltar entfernt. Das damals angebrachte Altarbild befindet sich heute in der Schwesterkirche St. Johannis Langenhessen. Die Kirche erhielt ihr heutiges Gestühl und die heutige Kanzel.


1841 erhielt der Turm seine heutige Gestalt.


1870 wurde der Bogen zum Altarraum erhöht, die Kirchenfenster vergrößert und der Eingangsbereich mit Aufgang zur Orgelempore neu angelegt. Damals wurde die Kirche innen geweißt.


Der Taufstein wurde 1876 gestiftet.


1908 wurde der Altarraum neu gestaltet, die Kirche wurde farbig ausgemalt und erhielt ihre heutigen Bleiglasfenster. Ebenfalls 1908 erhielt die Kirche eine neu Orgel vom Orgelbauer Walcker aus Leipzig.


Die ehemalige kleine Kleinbernsdorfer Glocke von 1883 hängt heute im Kirchturm der Niederalbertsdorfer St. Oswaldkirche.


Das übrige Kleinbernsdorfer Geläut ging im 2. Weltkrieg Krieg verloren. 1960 erhielt die Kirche ein neues Geläut von der Firma Schilling & Lattermann aus Apolda.


1996/97 wurde die Kirche zuletzt umfassend renoviert.

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