Kirche St. Johannis Langenhessen

Zur Geschichte der Kirche St. Johannis Langenhessen

Langenhessen liegt im Pleißental zwischen Werdau im Süden und Neukirchen und Crimmitschau im Norden. Die Kirche stammt vermutlich aus dem 13. Jahrhundert. Sie war ursprünglich Johannes dem Täufer gewidmet. Der älteste erhaltene Teil der Kirche ist der Altarraum mit Kreuzrippengewölbe. Das Schiff mit hölzerner Felderdecke wurde später angebaut.


Der vorreformatorische Flügelaltar aus dem Jahr 1508 stammt aus der Werkstatt Leonhard Beyer, genannt Herrgott aus Zwickau. Er zeigt im inneren Schrein v.l.n.r. Figuren des Johannes des Täufers mit Lamm, Mutter Marias mit dem Christuskind, der Hlg. Katharina mit Schwert. Im linken Flügel steht eine Figur der Hlg. Margarethe mit Buch und Ungeheuer. Im rechten Flügel steht eine Figur der Hlg. Dorothea mit Früchtekorb und Kind. Oben auf dem Flügelaltar stehen v.l.n.r. Figuren des Hlg. Georgs mit Drachen, Anna selbdritt und ein Papst, vermutlich Leo der Große. Die erste Wandlung der Flügel zeigt acht Szenen aus dem Leben Johannes des Täufers. Die zweite Wandlung zeigt v.l.n.r. den Hlg. Nikolaus, die Apostel Petrus und Paulus und den Hlg. Wolfgang.


Der Innenraum der Kirche wurde 1970 neu gestaltet. Der Eingang wurde von der Westseite an die Nordseite verlegt, die Kanzel und der Taufstein wurden ersetzt, die farbigen Bleiglasfenster durch Butzenglasfenster ersetzt, die Empore auf der Südseite wurde entfernt, die Empore auf der Nordseite zurückgenommen. Die Kirche erhielt ein neues Gestühl ohne Mittelgang.


1981 erhielt die Kirche einen neuen Außenputz, Turm, Kugel und Wetterfahne wurden erneuert.


Die Orgel stammt aus dem Jahr 1855 von Orgelbaumeister Bärmig aus Werdau.


1919 wurden die im ersten Weltkrieg verlorenen Glocken durch Stahlgussglocken ersetzt.


Außergewöhnlich für die Region ist die Spitzhaube des Kirchturmes.

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